Suche

Inhalt

Baden-Württemberg - Wohnungsbau – Liste der Technischen Baubestimmungen, andere technische Regelwerke und Leitfäden

Liste der Technischen Baubestimmungen (LTB)Fussnote 1

Zur Umsetzung der Landesbauordnung für Baden-Württemberg (LBO)Fussnote 2 bezogen auf Wohnungen nach § 35 Abs. 1 LBOReferenz 1 sind einzelne Bestimmungen der DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für RollstuhlbenutzerFussnote 3 eingeführt (siehe Anlage Nr. 7/4 Nr. 4 der Liste der Technischen Baubestimmungen (LTB)Referenz 2). Zur Umsetzung der LBO bezogen auf Wohnungen nach § 39 Abs. 1 LBOReferenz 3 sind die DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für RollstuhlbenutzerFussnote 4 und die DIN 18025-2 Barrierefreie Wohnungen - Teil 2Fussnote 5 fast vollständig eingeführt (siehe Anlage Nr. 7/4 Nr. 1 bis 3 der LTBReferenz 4 und Anlage 7/5 der LTBReferenz 5).

Grundlage dieser Einführung sind die allgemeinen Anforderungen des § 3 Abs. 3 Satz 1 LBOReferenz 6. Die als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln müssen nach § 3 Abs. 3 Satz 3 LBOReferenz 7 eingehalten werden. Gemäß § 3 Abs. 3 Satz 4 LBOReferenz 8 kann davon abgewichen werden, wenn mit anderen Lösungen den allgemeinen Anforderungen nach § 3 Abs. 1 LBOReferenz 9 ebenso wirksam entsprochen wird.

DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für Rollstuhlfahrer (hier: nach § 35 Abs. 1 LBOReferenz 10)

Nach Anlage 7/4 Nr. 4 der LTBReferenz 11 beziehen sich die eingeführten Bestimmungen der DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für Rollstuhlbenutzer (DIN 18025-1) lediglich auf die barrierefreie Erreichbarkeit von Wohnungen und die für den Rollstuhl herzustellende Zugänglichkeit der Haupträume von Wohnungen nach § 35 Abs. 1 LBOReferenz 12.

Eingeführt ist Ziffer 3.3 (erster Spiegelstrich) der DIN 18025-1, wonach eine Bewegungsfläche zwischen Wänden außerhalb der Wohnung mindestens 150 cm breit sein muss. Nach Anlage 7/4 Nr. 4 (erster. Spiegelstrich) der LTBReferenz 13 kann dieser Abstand in Teilbereichen auf 120 cm reduziert werden. Es gilt weiterhin Ziffer 3.4 (dritter Spiegelstrich) der DIN 18025-1, durch die die Bewegungsfläche von mindestens 120 cm zwischen Wänden innerhalb der Wohnung festgelegt istFussnote 6. Die eingeführte Ziffer 3.6 der DIN 18025-1Fussnote 7 regelt die Bewegungsflächen vor handbetätigten Drehflügeltüren und Schiebetüren mit der Maßgabe nach Anlage 7/4 Nr. 4 (dritter Spiegelstrich) der LTBReferenz 14, dass die vorgegebene Bewegungsfläche vor Drehflügeltüren auch erst durch die nachträgliche Änderung des Türanschlags erreicht werden kann. Es gilt außerdem Abschnitt 4 Satz 1 der DIN 18025-1, wonach Türen eine lichte Breite von mindestens 90 cm haben müssenFussnote 8. Durch die ohne Einschränkung eingeführten Ziffern 5.2 bis 5.4 der DIN 18025-1 sind untere Türanschläge und -schwellen geregelt, die Maße und Ausstattung von Aufzügen sowie die Beschaffenheit von Rampen. Ferner gilt Abschnitt 11 Satz 8 der DIN 18025-1, nach der Hauseingangstüren, Brandschutztüren zur Tiefgarage und Garagentore kraftbetätigt und manuell zu öffnen und zu schließen sein müssen. Alternativ dazu können nach Anlage 7/4 Nr. 4 (sechster Spiegelstrich) der LTBReferenz 15 die genannten Türen und Tore so ausgebildet werden, dass sie mit einer Kraftbetätigung nachzurüsten sind.

Von den Regelungen der DIN 18025-1 nach Ziffer 3.4 dritter Spiegelstrich (Bewegungsflächen von 120 cm zwischen Wänden innerhalb der Wohnung), Ziffer 3.6 (Bewegungsflächen vor handbetriebenen Drehflügel- und Schiebetüren) und Abschnitt 4 Satz 1 (lichte Türbreite von 90 cm) kann gemäß Anlage 7/4 Nr. 4 (letzter Absatz) der LTBReferenz 16 innerhalb der Wohnung abgewichen werden, wenn ein Rollstuhlstellplatz nach Ziffer 6.5 der DIN 18025-1 vorgesehen wird. Danach handelt es sich um einen Rollstuhlstellplatz vorzugsweise im Eingangsbereich des Hauses oder vor der Wohnung, der zum Umsteigen vom Straßenrollstuhl auf einen Zimmerrollstuhl geeignet ist. Die Maße des Rollstuhlstellplatzes, der Bewegungsfläche davor und die Ausstattung des Platzes für Elektrorollstühle sind ebenfalls Inhalt nach Ziffer 6.5 der DIN 18025-1.

DIN 18025-1 Barrierefreie Wohnungen - Teil 1: Wohnungen für Rollstuhlfahrer - (hier: nach § 39 Abs. 1 LBOReferenz 17)

Nach Anlage 7/4 Nr. 1 der LTBReferenz 18 bezieht sich die Einführung der DIN 18025-1 grundsätzlich nur auf Wohnungen gemäß § 39 Abs. 1 LBOReferenz 19, sofern sie für Rollstuhlnutzer geplant und ausgeführt werden. Von der Einführung ausgenommen sind nach Anlage 7/4 Nr. 2 der LTBReferenz 20 lediglich Abschnitt 1 DIN 18025-1 (Anwendungsbereich und Zweck) sowie in Anmerkungen enthaltene Empfehlungen der Norm. Letztere müssten ggf. besonders vereinbart werden. Im Unterschied zu Abschnitt 11 der DIN 18025-1 (Bedienungsvorrichtungen) wird durch die Anlage 7/4 Nr. 3 der LTBReferenz 21 bestimmt, dass Greif- und Bedienhöhen bei erforderlichen Abweichungen in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig sind.

DIN 18025-2 Barrierefreie Wohnungen - Teil 2 - (hier: nach § 39 Abs. 1 LBO Referenz 22)

Nach Anlage 7/5 Nr. 1 der LTBReferenz 23 bezieht sich die Einführung der DIN 18025-2 Barrierefreie Wohnungen - Teil 2 (DIN 18025-2)Fussnote 9 nur auf Wohnungen gemäß § 39 Abs. 1 LBOReferenz 24, d. h. auf Wohnungen für behinderte und alte Menschen (ausgenommen Wohnungen für RollstuhlfahrerFussnote 10). Von der Einführung ausgenommen sind nach Anlage 7/5 Nr. 2 der LTBReferenz 25 lediglich Abschnitt 1 der DIN 18025-2 (Anwendungsbereich und Zweck) sowie in Anmerkungen enthaltene Empfehlungen der Norm. Letztere müssten ggf. besonders vereinbart werden. Im Unterschied zu Abschnitt 12 der DIN 18025-2 (Bedienungsvorrichtungen) wird durch die Anlage 7/5 Nr. 3 der LTBReferenz 26 bestimmt, dass Greif- und Bedienhöhen bei erforderlichen Abweichungen in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig sind. Anlage 7/5 Nr. 4 der LTBReferenz 27 legt fest, dass eine besondere Zweckbestimmung der baulichen Anlage - vorausgesetzt diese ist bekannt - für blinde und sehbehinderte, gehörlose und hörgeschädigte sowie ältere Menschen und Kinder bei der Anwendung der Norm zu beachten ist.

Leitfäden

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg: Barrierefreies Bauen - im öffentlichen Raum, in öffentlich zugängigen Gebäuden, in Arbeitsstätten und in Wohnungen, 3. Auflage, Stuttgart 2008Fussnote 11

Die Broschüre vermittelt Empfehlungen und Anregungen für die Planung und den Bau barrierefreier Gebäude

Wirtschaftministerium Baden-Württemberg: Wohnen und Bauen für die Zukunft - barrierefrei - Stuttgart 2009Fussnote 12

Die Broschüre vermittelt Empfehlungen und Anregungen zum barrierefreien Bauen. Es werden Projekte beschrieben, durch die Barrierefreiheit in Wohnungsbauvorhaben und im Wohnumfeld beispielhaft umgesetzt wurde.

Fußnoten

Referenzen

Zurück zum Text, Referenz 1:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 35, Abs. 1

In Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad und die Küche oder Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein.
Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, soweit die Anforderungen insbesondere wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen des Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs oder wegen ungünstiger vorhandener Bebauung nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden können.

Zurück zum Text, Referenz 2:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4

Wohnungen nach § 35 Abs. 1 LBO müssen barrierefrei erreichbar sein. Die in § 35 Abs 1 LBO aufgeführten Räume innerhalb der betreffenden Wohnungen sind mit dem Rollstuhl zugänglich herzustellen. Dafür werden folgende Bestimmungen der Norm eingeführt:

- Ziffer 3.3, 1. Spiegelstrich: In Teilbereichen kann der Abstand auf 1,20 m reduziert werden.

- Ziffer 3.4, 3. Spiegelstrich.

- Ziffer 3.6, mit der Maßgabe, dass die Einhaltung der Bewegungsflächen auch durch die nachträgliche Änderung des Türanschlags von Drehflügeltüren erreicht werden kann.

- Ziffer 4, Satz 1.

- Ziffern 5.2 bis 5.4.

- Ziffer 11, Satz 8 mit der Maßgabe, dass Hauseingangstüren, Brandschutztüren zur Tiefgarage und Garagentore auch so ausgebildet werden können, dass eine Kraftbetätigung nachgerüstet werden kann.

Von den Bestimmungen nach den Ziffern 3.4, 3. Spiegelstrich, 3.6 und 4 kann innerhalb der Wohnung abgewichen werden, wenn in der Wohnung ein Rollstuhlabstellplatz gemäß Ziffer 6.5 vorgesehen wird.

Zurück zum Text, Referenz 3:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 39, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, die überwiegend von behinderten oder alten Menschen genutzt werden, wie

  1. Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder, Sonderschulen, Tages- und Begegnungsstätten, Einrichtungen zur Berufsbildung, Werkstätten, Wohnungen und Heime für behinderte Menschen,
  2. Altentagesstätten, Altenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime,

sind so herzustellen, dass sie von diesen Personen zweckentsprechend ohne fremde Hilfe genutzt werden können (barrierefreie Anlagen).

Zurück zum Text, Referenz 4:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 1-3

1. Die generelle Einführung bezieht sich auf Wohnungen im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO, soweit sie für Rollstuhlbenutzer geplant und ausgeführt werden. Die Bestimmungen der Norm sind für rollstuhlgerechte Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO sinngemäß anzuwenden.

2. Von der Einführung ausgenommen werden folgende Teile der DIN 18025 Teil 1:

- Ziffer 1.

- In den Anmerkungen enthaltene Empfehlungen; diese sind gegebenenfalls besonders zu vereinbaren.

3. Zu Ziffer 11 – Bedienungsvorrichtungen:

Das Regelmaß von Greifhöhen und Bedienhöhen beträgt 85 cm (Achsmaß) über OFF; erforderliche Abweichungen sind in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig.

Zurück zum Text, Referenz 5:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/5

Zu DIN 18025 Teil 2

Bei Anwendung der technischen Regel ist für Baden-Württemberg Folgendes zu beachten:

1. Die Einführung bezieht sich nur auf Wohnungen im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO. Die Bestimmungen der Norm sind für Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO sinngemäß anzuwenden.

2. Von der Einführung ausgenommen werden folgende Teile der DIN 18025 Teil 2:

- Ziffer 1.

- In den Anmerkungen enthaltene Empfehlungen; diese sind gegebenenfalls besonders zu vereinbaren.

3.

Zu Ziffer 12 – Bedienungsvorrichtungen:

Das Regelmaß von Greifhöhen und Bedienhöhen beträgt 85 cm (Achsmaß) über OFF; erforderliche Abweichungen sind in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig.

4. Soweit bekannt, ist die Zweckbestimmung der baulichen Anlage, z. B. für Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose und Hörgeschädigte, ältere Menschen, Kinder, bei der Anwendung der Norm zu beachten.

5. Für Wohnungen für Rollstuhlfahrer gilt DIN 18025 Teil 1.

Zurück zum Text, Referenz 6:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 3, Abs. 3, Satz 1

Die oberste Baurechtsbehörde kann Regeln der Technik, die der Erfüllung der Anforderungen des Absatzes 1 dienen, als technische Baubestimmungen bekanntmachen.

Zurück zum Text, Referenz 7:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 3, Abs. 3, Satz 3

Die technischen Baubestimmungen sind einzuhalten.

Zurück zum Text, Referenz 8:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 3, Abs. 3, Satz 4

Von ihnen darf abgewichen werden, wenn den Anforderungen des Absatzes 1 auf andere Weise ebenso wirksam entsprochen wird; § 17 Abs. 3 und § 21 bleiben unberührt.

Zurück zum Text, Referenz 9:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 3, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie Grundstücke, andere Anlagen und Einrichtungen im Sinne von § 1 Abs. 1 Satz 2 sind so anzuordnen und zu errichten, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht bedroht werden und dass sie ihrem Zweck entsprechend ohne Missstände benutzbar sind. Für den Abbruch baulicher Anlagen gilt dies entsprechend.

Zurück zum Text, Referenz 10:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 35, Abs. 1

In Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad und die Küche oder Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein.
Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, soweit die Anforderungen insbesondere wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen des Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs oder wegen ungünstiger vorhandener Bebauung nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden können.

Zurück zum Text, Referenz 11:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4

Wohnungen nach § 35 Abs. 1 LBO müssen barrierefrei erreichbar sein. Die in § 35 Abs 1 LBO aufgeführten Räume innerhalb der betreffenden Wohnungen sind mit dem Rollstuhl zugänglich herzustellen. Dafür werden folgende Bestimmungen der Norm eingeführt:

- Ziffer 3.3, 1. Spiegelstrich: In Teilbereichen kann der Abstand auf 1,20 m reduziert werden.

- Ziffer 3.4, 3. Spiegelstrich.

- Ziffer 3.6, mit der Maßgabe, dass die Einhaltung der Bewegungsflächen auch durch die nachträgliche Änderung des Türanschlags von Drehflügeltüren erreicht werden kann.

- Ziffer 4, Satz 1.

- Ziffern 5.2 bis 5.4.

- Ziffer 11, Satz 8 mit der Maßgabe, dass Hauseingangstüren, Brandschutztüren zur Tiefgarage und Garagentore auch so ausgebildet werden können, dass eine Kraftbetätigung nachgerüstet werden kann.

Von den Bestimmungen nach den Ziffern 3.4, 3. Spiegelstrich, 3.6 und 4 kann innerhalb der Wohnung abgewichen werden, wenn in der Wohnung ein Rollstuhlabstellplatz gemäß Ziffer 6.5 vorgesehen wird.

Zurück zum Text, Referenz 12:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 35, Abs. 1

In Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen müssen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei erreichbar sein. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad und die Küche oder Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein.
Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, soweit die Anforderungen insbesondere wegen schwieriger Geländeverhältnisse, wegen des Einbaus eines sonst nicht erforderlichen Aufzugs oder wegen ungünstiger vorhandener Bebauung nur mit unverhältnismäßigem Mehraufwand erfüllt werden können.

Zurück zum Text, Referenz 13:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4, Satz 1. Spiegelstrich

In Teilbereichen kann der Abstand auf 1,20 m reduziert werden.

Zurück zum Text, Referenz 14:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4, Satz 3. Spiegelstrich

Ziffer 3.6, mit der Maßgabe, dass die Einhaltung der Bewegungsflächen auch durch die nachträgliche Änderung des Türanschlags von Drehflügeltüren erreicht werden kann.

Zurück zum Text, Referenz 15:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4, Satz 6. Spiegelstrich

Ziffer 11, Satz 8 mit der Maßgabe, dass Hauseingangstüren, Brandschutztüren zur Tiefgarage und Garagentore auch so ausgebildet werden können, dass eine Kraftbetätigung nachgerüstet werden kann.

Zurück zum Text, Referenz 16:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 4, Satz letzter Absatz

Von den Bestimmungen nach den Ziffern 3.4, 3. Spiegelstrich, 3.6 und 4 kann innerhalb der Wohnung abgewichen werden, wenn in der Wohnung ein Rollstuhlabstellplatz gemäß Ziffer 6.5 vorgesehen wird.

Zurück zum Text, Referenz 17:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 39, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, die überwiegend von behinderten oder alten Menschen genutzt werden, wie

  1. Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder, Sonderschulen, Tages- und Begegnungsstätten, Einrichtungen zur Berufsbildung, Werkstätten, Wohnungen und Heime für behinderte Menschen,
  2. Altentagesstätten, Altenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime,

sind so herzustellen, dass sie von diesen Personen zweckentsprechend ohne fremde Hilfe genutzt werden können (barrierefreie Anlagen).

Zurück zum Text, Referenz 18:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 1

Die generelle Einführung bezieht sich auf Wohnungen im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO, soweit sie für Rollstuhlbenutzer geplant und ausgeführt werden. Die Bestimmungen der Norm sind für rollstuhlgerechte Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO sinngemäß anzuwenden.

Zurück zum Text, Referenz 19:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 39, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, die überwiegend von behinderten oder alten Menschen genutzt werden, wie

  1. Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder, Sonderschulen, Tages- und Begegnungsstätten, Einrichtungen zur Berufsbildung, Werkstätten, Wohnungen und Heime für behinderte Menschen,
  2. Altentagesstätten, Altenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime,

sind so herzustellen, dass sie von diesen Personen zweckentsprechend ohne fremde Hilfe genutzt werden können (barrierefreie Anlagen).

Zurück zum Text, Referenz 20:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 2

Von der Einführung ausgenommen werden folgende Teile der DIN 18025 Teil 1:

- Ziffer 1.

- In den Anmerkungen enthaltene Empfehlungen; diese sind gegebenenfalls besonders zu vereinbaren.

Zurück zum Text, Referenz 21:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/4 Nr. 3

Das Regelmaß von Greifhöhen und Bedienhöhen beträgt 85 cm (Achsmaß) über OFF; erforderliche Abweichungen sind in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig.

Zurück zum Text, Referenz 22:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 39, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, die überwiegend von behinderten oder alten Menschen genutzt werden, wie

  1. Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder, Sonderschulen, Tages- und Begegnungsstätten, Einrichtungen zur Berufsbildung, Werkstätten, Wohnungen und Heime für behinderte Menschen,
  2. Altentagesstätten, Altenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime,

sind so herzustellen, dass sie von diesen Personen zweckentsprechend ohne fremde Hilfe genutzt werden können (barrierefreie Anlagen).

Zurück zum Text, Referenz 23:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/5 Nr. 1

Die Einführung bezieht sich nur auf Wohnungen im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO. Die Bestimmungen der Norm sind für Wohn- und Pflegeheime im Sinne von § 39 Abs. 1 LBO sinngemäß anzuwenden.

Zurück zum Text, Referenz 24:LBO Baden-Württemberg
Landesbauordnung Baden-Württemberg
§ 39, Abs. 1

Bauliche Anlagen sowie andere Anlagen, die überwiegend von behinderten oder alten Menschen genutzt werden, wie

  1. Einrichtungen zur Frühförderung behinderter Kinder, Sonderschulen, Tages- und Begegnungsstätten, Einrichtungen zur Berufsbildung, Werkstätten, Wohnungen und Heime für behinderte Menschen,
  2. Altentagesstätten, Altenbegegnungsstätten, Altenwohnungen, Altenwohnheime, Altenheime und Altenpflegeheime,

sind so herzustellen, dass sie von diesen Personen zweckentsprechend ohne fremde Hilfe genutzt werden können (barrierefreie Anlagen).

Zurück zum Text, Referenz 25:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/5 Nr. 2

Von der Einführung ausgenommen werden folgende Teile der DIN 18025 Teil 2:

- Ziffer 1.

- In den Anmerkungen enthaltene Empfehlungen; diese sind gegebenenfalls besonders zu vereinbaren.

Zurück zum Text, Referenz 26:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/5 Nr. 3

Zu Ziffer 12 – Bedienungsvorrichtungen:

Das Regelmaß von Greifhöhen und Bedienhöhen beträgt 85 cm (Achsmaß) über OFF; erforderliche Abweichungen sind in einem Bereich von 85 cm bis 105 cm zulässig.

Zurück zum Text, Referenz 27:LTB Baden-Württemberg
Liste der Technischen Baubestimmungen Baden-Württemberg
Nr. Anlage 7/5 Nr. 4

Soweit bekannt, ist die Zweckbestimmung der baulichen Anlage, z. B. für Blinde, Sehbehinderte, Gehörlose und Hörgeschädigte, ältere Menschen, Kinder, bei der Anwendung der Norm zu beachten.

Seiten im Bereich: Baden-Württemberg