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Öffentlich zugängliche Gebäude

Die rechtlichen Grundlagen des barrierefreien Bauens sind, wie das gesamte Baurecht in Deutschland, im Wesentlichen Sache der Länder. Daher sind im Folgenden die wichtigsten Regelungen zum Bau öffentlich zugänglicher Gebäude für jedes der 16 Bundesländer dargestellt.

Zu den öffentlich zugänglichen Gebäuden zählen z. B. Versammlungsstätten, Verkaufsstätten, Büro-, Gerichts- und Verwaltungsgebäude, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser, Arztpraxen, Museen, Sportstätten und sowie Stellplätze, Garagen und öffentliche Toilettenanlagen.

Maßgebliche Regelungen enthalten die Landesbauordnungen, die die Anforderungen an Bauvorhaben bestimmen. In den Texten zu den Landesbauordnungen werden die wichtigsten Paragrafen mit ihren Inhalten vorgestellt, die für das barrierefreie Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude zu beachten sind (siehe Bundesland > Landesbauordnung).

Zur Umsetzung der Landesbauordnung haben alle Bundesländer - mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen - die DIN-Norm zum barrierefreien Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude als Technische Baubestimmungen eingeführt. Diese Einführung bezieht sich in der Regel auf Teile der Norm und ist in den Ländern ebenfalls recht unterschiedlich. Außerdem werden in einer Reihe der Länder erläuternde Leitfäden sowohl zur Landesbauordnung als auch zu den Technischen Baubestimmungen herausgegeben (siehe Bundesland > Technische Baubestimmungen).

Einzelne Gesetze der Länder, wie z. B. ein Denkmalschutzgesetz, ein Wahlgesetz oder ein Gleichstellungsgesetz, können auch Vorschriften zum barrierefreien Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude enthalten. In solchen Fällen sind die entsprechenden Paragrafen dargestellt (siehe Seite Bundesland > Korrespondierende Gesetze).

Weitere Bestimmungen zum barrierefreien Bauen öffentlich zugänglicher Gebäude - z. B.  zur Durchführung der Landesbauordnung sowie anderer Gesetze - sind in Rechtsverordnungen, aber auch in verwaltungsinternen Vorschriften wie Bekanntmachungen, Erlassen oder Verwaltungsvorschriften enthalten. Diese Bestimmungen sind von Bedeutung, wenn ein Gesetz keine oder nur allgemeine Aussagen zu baulichen Anforderungen enthält (siehe Bundesland > Weitere Rechtsvorschriften).

Die Fundstellen aller erläuterten Quellen sind in einer zugehörigen Fußnote mit dem zum Redaktionsschluss gültigen Stand vermerkt. Zusätzlich ist am Ende der Fußnote ein externer Link auf die verwendete Quelle gesetzt. Über diesen Link ist der jeweils aktuelle Stand abzurufen. Sollte es nach Redaktionsschluss eine Novellierung gegeben haben, kann es vorkommen, dass die Erläuterungen in den redaktionellen Texten nicht mehr in Gänze der Quelle entsprechen. Leider ist es derzeit nicht möglich, die redaktionellen Texte fortlaufend zu aktualisieren. Für die Barrierefreiheit der externen Quellen kann keine Gewähr übernommen werden.

Die einzelnen Aussagen, z. B. Paragrafen oder Sätze bzw. Abschnitte von Paragrafen, auf die sich die redaktionellen Texte beziehen, sind als sogenannte Referenzen im Original hinterlegt und über einen Link vom redaktionellen Text aus direkt abrufbar.

Am Ende dieses Abschnitts sind - unabhängig von ihrer Geltung im jeweiligen Bundesland - noch einmal alle DIN-Normen zusammengestellt, die für den Bau  barrierefreier öffentlich zugänglicher Gebäude einschlägig sind. Originaltexte von Normen sind nur nach einer kostenpflichtigen Registrierung erreichbar.