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Bremen - Öffentlich zugängliche Gebäude - Liste der Technischen Baubestimmungen, andere technische Regelwerke und Leitfäden

Bremische Liste der eingeführten Technischen Baubestimmungen (BremLTB)Fussnote 1

Die Liste der Technischen Baubestimmungen (LTB) bestimmt die Anwendung der Normen als Planungsgrundlage.

Zur Umsetzung der Landesbauordnung sind mit Bekanntmachung der Liste der Technischen Baubestimmungen Teile der DIN 18024- 1 (Barrierefreies Bauen - Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze)Fussnote 2 und die DIN 18024-2 (Barrierefreies Bauen - Teil 2: Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten)Fussnote 3 eingeführt. Grundlage dieser Einführung sind die allgemeinen Anforderungen des § 3 Abs. 3 BremLBOReferenz 1. Die als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln müssen beachtet werden. Es kann davon abgewichen werden, wenn mit anderen Lösungen die allgemeinen Anforderungen nach § 3 Abs. 1 BremLBOReferenz 2 erfüllt werden. Diese allgemeinen Anforderungen enthalten nach § 3 Abs. 1 Satz 2 BremLBOReferenz 3 die Vorgabe, dass auf die Belange behinderter Menschen Rücksicht zu nehmen ist.

DIN 18024-1 Barrierefreies Bauen - Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze

Die Anlage 7.2/1 BremLTBReferenz 4 stellt klar, in welchem Rahmen die Vorgaben der DIN 18024-1 gelten. Die Einführung der technischen Regeln bezieht sich ausschließlich auf die baulichen Anlagen oder die Teile baulicher Anlagen, die nach § 50 Abs. 2 BremLBOReferenz 5 barrierefrei nutzbar sein müssen. Nicht eingeführt sind technische Regeln, auf die in der DIN 18024-1 verwiesen wird.

Nicht eingeführt  ist der Abschnitt 1 (Anwendungsbereich) und Abschnitte 8.1, Abschnitt 8.4 und Abschnitt 8.5, die sich auf die Gestaltung von Fußgängerverkehrsflächen beziehen sowie die Abschnitte 9 (Verweilplatz) und Abschnitt 10.1 Satz 2 (taktile und optische Kennzeichnung abgesenkter Borde).

Ebenfalls nicht eingeführt und dem Verkehrsraum zuzuordnen sind die Abschnitte13 bis 16 und Abschnitt 19 (Öffentlich zugängige Grünanlage und Spielplatz, Baustellensicherung, Haltestelle öffentlicher Verkehrsmittel und Bahnsteig, Pkw-Stellplatz und Ausstattungen).

Die Regelungsgegenstände der genannten Abschnitte betreffen insbesondere Anlagen des öffentlichen Verkehrs und gehören, mit Ausnahme von Gebäuden, nicht zum Anwendungsbereich der Landesbauordnung (siehe § 1 Abs. 2 Nr. 1 BremLBOReferenz 6). Diese Regelungsgegenstände werden in der Richtlinie der Freien Hansestadt Bremen zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des öffentlichen Verkehrsraums, öffentlicher Grünanlagen und öffentlicher Spiel- und Sportstätten detailliert behandeltFussnote 4.

Die Abschnitte 12.3 (Fahrtreppe) und 12.4 (Fahrsteig) sind ebenfalls nicht eingeführt.

Bezüglich der eingeführten Teile der Norm gilt, dass das Wort „sollte“ lediglich für Regelungen mit empfehlendem Charakter steht (siehe Nr. 3 Anlage 7.2/1 BremLTBReferenz 7).

Unter Nr. 4 Anlage 7.2/1 BremLTBReferenz 8 wird klargestellt, dass weitergehende Bestimmungen in öffentlich-rechtlichen Vorschriften unberührt bleiben.

Der Abschnitt 12.2 (Treppe) wird abweichend von der Norm mit dem Zusatz eingeführt, dass die Durchgangshöhe unter Treppen mindestens 230 cm betragen muss. Außerdem muss die Unterseite des untersten Treppenlaufs bis zu einer Höhe von mindestens 230 cm geschlossen bleiben (siehe Nr. 5 Anlage 7.2/1 BremLTBReferenz 9).

DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen - Teil 2: Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten

Die Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 10 stellt klar, in welchem Rahmen die Vorgaben der DIN 18024-2 gelten. Die Einführung der technischen Regeln bezieht sich ausschließlich auf die baulichen Anlagen oder die Teile baulicher Anlagen, die nach § 50 Abs. 2 BremLBOReferenz 11 barrierefrei nutzbar sein müssen. Nicht eingeführt sind technische Regeln, auf die in der DIN 18024-2 verwiesen wird.

Nicht eingeführt sind der Abschnitt 1 (Anwendungsbereich) und der Abschnitt 16 (Pkw-Stellplätze). Außerdem ist die Vorgabe der kraftbetätigten Öffnung von Brandschutztüren in Satz 4 Abschnitt 6 (Türen) der Norm nicht anzuwenden. Für die Regelung zu rollstuhlgerechten Gästezimmern in Beherbergungsbetrieben (Abschnitt14 Beherbergungsbetriebe) gilt lediglich ein empfehlender Charakter.

Bezüglich der eingeführten Teile der Norm gilt, dass das Wort „sollte“ lediglich für Regelungen mit empfehlendem Charakter steht (siehe Nr. 3 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 12).

Unter Nr. 4 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 13 wird klargestellt, dass weitergehende Bestimmungen in öffentlich-rechtlichen Vorschriften unberührt bleibenFussnote 5.

Für den Abschnitt 7.1 (Stufenlose Erreichbarkeit) gilt, dass Gebäudeebenen stufenlos, gegebenenfalls mit einem Aufzug oder einer Rampe erreichbar sein müssen, wenn dies zur Erfüllung der Anforderungen nach § 50 Abs. 2 Satz 1 BremLBOReferenz 14 erforderlich ist (siehe unter 7.1 stufenlose Erreichbarkeit Nr. 5 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 15)Fussnote 6.

Für Satz 1 Abschnitt 7.3 (Aufzug) gilt, dass der Fahrkorb des Aufzugs eine lichte Breite von mindestens 110 cm und eine lichte Tiefe von mindestens 140 cm haben muss. Außerdem hat die lichte Tiefe von Fahrkörben, die zur Aufnahme von Krankentragen geeignet sein müssen, mindestens 210 cm zu betragen (siehe unter 7.3 Aufzug Nr. 5 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 16)Fussnote 7.

Der Abschnitt 10 (Wände und Decken) bestimmt, dass Wände und Decken im Bereich von Einrichtungs-, Halte-, Stütz- und Hebevorrichtungen zur bedarfsgerechten Befestigung dieser Vorrichtungen tragfähig auszubilden sind (siehe unter 10. Wände und Decken Nr. 5 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 17)Fussnote 8.

In Abschnitt 11 (Sanitärräume) entfällt die Aussage, dass eine für Rollstuhlbenutzer geeignete Toilette in jedem Sanitärraum oder in jeder Sanitäranlage einzuplanen ist (siehe Nr. 5 erster Halbsatz und unter 11. Sanitärräume Nr. 5 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 18).

In Abschnitt 13 (Versammlungs-, Sport- und Gaststätten) entfällt die Bestimmung, dass je nach Bedarf weitere Plätze für Rollstuhlbenutzer vorzusehen sind, wenn die 1%-Quote bzw. die mindestens 2 Plätze für Rollstuhlbenutzer gegeben sind. Ergänzt wird die Vorgabe der Norm durch die Vorgabe, dass in Gaststätten für die Plätze von Rollstuhlbenutzern unterfahrbare Tische in einer rollstuhlgerechten Höhe von 85 cm vorzuhalten sind (siehe unter 13. Versammlungs-, Sport- und Gaststätten Nr. 5 Anlage 7.2/2 BremLTBReferenz 19).

Fußnoten

  • Zurück zum Text, Fußnote 1

    Bremische Liste der eingeführten Technischen Baubestimmungen (BremLTB) vom 15. August 2012 (Brem. Abl. S. 463)

    Direktlink PDF


    Weitere Informationen (externer Link)
  • Zurück zum Text, Fußnote 2

    DIN 18024-1 - Barrierefreies Bauen - Teil 1: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze; Planungsgrundlagen (Ausgabe: 1998-01)

  • Zurück zum Text, Fußnote 3

    DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen - Teil 2: Öffentlich zugängige Gebäude und Arbeitsstätten; Planungsgrundlagen (Ausgabe: 1996-11)

  • Zurück zum Text, Fußnote 4

    Richtlinie der Freien Hansestadt Bremen zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des öffentlichen Verkehrsraums, öffentlicher Grünanlagen und öffentlicher Spiel- und Sportstätten vom 24. November 2008 /ABl. S. 949)

    Direktlink PDF


    Weitere Informationen (externer Link)
  • Zurück zum Text, Fußnote 5

    Ein Beispiel dafür ist die Richtlinie der Freien Hansestadt Bremen zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des öffentlichen Verkehrsraums, öffentlicher Grünanlagen und öffentlicher Spiel- und Sportstätten. Sofern sich die Richtlinie auf Gebäude bezieht, wie z. B. auf Sportanlagen und Sanitärräume, wird auf die Landesbauordnung und die DIN 18024-2 verwiesen. Bezüglich der Ausgestaltung von Umkleidekabinen geht die Richtlinie über die Anforderung der DIN 18024-2 Abschnitt 12.2 hinaus. Sie empfiehlt in Umkleidekabinen nicht nur die notwendigen Bewegungsflächen für Rollstuhlnutzer, sondern eigene Bereiche, in denen sich Sportler oder Badegäste von Begleitpersonen auch des jeweils anderen Geschlechts helfen lassen können (Nr. 14, vierter Absatz Richtlinie der Freien Hansestadt Bremen zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des öffentlichen Verkehrsraums, öffentlicher Grünanlagen und öffentlicher Spiel- und Sportstätten).

    Direktlink PDF Richtlinie


    Weitere Informationen (externer Link)
  • Zurück zum Text, Fußnote 6

    Abweichend von der Norm wurde hier die Einschränkung auf § 50 Abs. 2 BremLBO hinzugefügt.

  • Zurück zum Text, Fußnote 7

    Abweichend von der Norm wurde hier die Bestimmung über Fahrkörbe, die zur Aufnahme von Krankentragen geeignet sein müssen, aufgenommen.

  • Zurück zum Text, Fußnote 8

    Abweichend von der Norm wurde hier die entsprechende Tragfähigkeit von Wände und Decken auf den Bereich von Einrichtungs-, Halte-, Stütz- und Hebevorrichtungen eingeschränkt.

Referenzen

Zurück zum Text, Referenz 1:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 3, Abs. 3

Die von der obersten Bauaufsichtsbehörde durch öffentliche Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln sind zu beachten. Bei der Bekanntmachung kann hinsichtlich ihres Inhalts auf die Fundstelle verwiesen werden. Von den Technischen Baubestimmungen kann abgewichen werden, wenn mit einer anderen Lösung in gleichem Maße die allgemeinen Anforderungen des Absatzes 1 erfüllt werden; § 17 Abs. 3 und § 21 bleiben unberührt.

Zurück zum Text, Referenz 2:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 3, Abs. 1

Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit nicht gefährdet sowie die natürlichen Lebensgrundlagen geschont und keine unzumutbaren Belästigungen verursacht werden. Dabei soll auf die Belange Behinderter Rücksicht genommen werden.

Zurück zum Text, Referenz 3:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 3, Abs. 1, Satz 2

Dabei soll auf die Belange Behinderter Rücksicht genommen werden.

Zurück zum Text, Referenz 4:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/1

Zu DIN 18024-1

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

  1. Die Einführung bezieht sich nur auf die baulichen Anlagen oder die Teile baulicher Anlagen, für die nach § 50 Absatz 2 BremLBO eine barrierefreie Nutzbarkeit gefordert wird. Technische Regeln, auf die in dieser Norm verwiesen wird, sind von der Einführung nicht erfasst.
  2. Die Abschnitte 1, 8.1, 8.4, 8.5, 9, 10.1 Satz 2, 12.3, 12.4, 13 bis 16 und 19 sind nicht anzuwenden.
  3. Die Verwendung des Wortes „sollte“ kennzeichnet Regelungen mit lediglich empfehlendem Charakter.
  4. Öffentlich-rechtliche Vorschriften mit weitergehenden Vorschriften zum barrierefreien Bauen bleiben unberührt.
  5. Der Abschnitt 12.2 ist in folgender Fassung anzuwenden:

„12.2 Treppe

Die Durchgangshöhe unter Treppen muss mindestens 230 cm betragen. Die Unterseite des untersten Treppenlaufes muss bis zu einer Höhe von mindestens 230 cm geschlossen werden."

Zurück zum Text, Referenz 5:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 50, Abs. 2, Satz 2
  1. Verkaufsstätten und Ladenpassagen,
  2. Versammlungsstätten, einschließlich der für den Gottesdienst bestimmten Anlagen,
  3. Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude,
  4. Gaststätten, Kantinen sowie Beherbergungsbetriebe,
  5. Theater, Film- und Videovorführungsräume,
  6. Schalter- und Abfertigungsräume der Verkehrs- und Versorgungseinrichtungen, der
    Deutschen Post AG und der Kreditinstitute sowie Flugsteige,
  7. Museen, öffentliche Bibliotheken, Messe- und Ausstellungsbauten,
  8. Krankenanstalten, Entbindungs- und Säuglingsheime sowie Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen,
  9. Praxisräume der Heilberufe, Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialdienste, Kureinrichtungen und Apotheken,
  10. Schulen, Hochschulen, sonstige Ausbildungsstätten und Weiterbildungseinrichtungen,
    Gemeinschaftshäuser sowie Jugendfreizeiteinrichtungen,
  11. Schwimmbäder, Sportstätten und Spielplätze sowie Camping- und Zeltplätze,
Zurück zum Text, Referenz 6:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 1, Abs. 2, Satz 1

Dieses Gesetz gilt nicht für

1. Anlagen des öffentlichen Verkehrs, einschließlich Zubehör, Nebenanlagen und Nebenbetrieben, ausgenommen Gebäude,

Zurück zum Text, Referenz 7:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/1 / Nr. 3

Zu DIN 18024-1

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(..)

3. Die Verwendung des Wortes „sollte“ kennzeichnet Regelungen mit lediglich empfehlendem Charakter.

Zurück zum Text, Referenz 8:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/1 / Nr. 4

Zu DIN 18024-1

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

4. Öffentlich-rechtliche Vorschriften mit weitergehenden Vorschriften zum barrierefreien Bauen bleiben unberührt.

Zurück zum Text, Referenz 9:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/1 / Nr. 5 / 12.2

Zu DIN 18024-1

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Der Abschnitt 12.2 ist in folgender Fassung anzuwenden:

„12.2 Treppe

Die Durchgangshöhe unter Treppen muss mindestens 230 cm betragen. Die Unterseite des untersten Treppenlaufes muss bis zu einer Höhe von mindestens 230 cm geschlossen werden."

Zurück zum Text, Referenz 10:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

  1. Die Einführung bezieht sich nur auf die baulichen Anlagen oder die Teile baulicher Anlagen, für die nach § 50 Absatz 2 BremLBO eine barrierefreie Nutzbarkeit gefordert wird. Technische Regeln, auf die in dieser Norm verwiesen wird, sind von der Einführung nicht erfasst.
  2. Die Abschnitte 1 und 16 sind nicht anzuwenden. Abschnitt 6 Satz 4 ist für Brandschutztüren nicht anzuwenden. Abschnitt 14 hat insgesamt lediglich empfehlenden Charakter.
  3. Die Verwendung des Wortes „sollte“ kennzeichnet Regelungen mit lediglich empfehlendem Charakter.
  4. Öffentlich-rechtliche Vorschriften mit weitergehenden Vorschriften zum barrierefreien Bauen bleiben unberührt.
  5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„7.1 stufenlose Erreichbarkeit

Gebäudeebenen müssen stufenlos, gegebenenfalls mit einem Aufzug oder einer Rampe, erreichbar sein, soweit dies zur Erfüllung der Anforderungen des § 50 Absatz 2 BremLBO erforderlich ist.

7.3 Aufzug

Der Fahrkorb des Aufzuges ist mindestens wie folgt zu bemessen

  • lichte Breite 110 cm
  • lichte Tiefe 140 cm;

bei Fahrkörben, die auch zur Aufnahme von Krankentragen geeignet sein müssen, beträgt die lichte Tiefe abweichend mindestens 210 cm.

10. Wände und Decken

Wände und Decken sind im Bereich von Einrichtungs-, Halte-, Stütz- und Hebevorrichtungen zur bedarfsgerechten Befestigung dieser Vorrichtungen tragfähig auszubilden.

11. Sanitärräume

Toiletten, die für die Benutzung mit dem Rollstuhl geeignet sein müssen, sind wie folgt zu planen und auszustatten:

13. Versammlungs-, Sport- und Gaststätten

1 %, mindestens jedoch 2 Plätze sind für Rollstuhlbenutzer vorzusehen.

Sitzplätze für Begleitpersonen sind neben dem Rollstuhlplatz vorzusehen.

Plätze für Rollstuhlbenutzer müssen mindestens 95 cm breit und 150 cm tief sein; in Gaststätten sind für diese Plätze unterfahrbare Tische in einer rollstuhlgerechten Höhe von 85 cm vorzuhalten.“

 

Zurück zum Text, Referenz 11:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 50, Abs. 2, Satz 2
  1. Verkaufsstätten und Ladenpassagen,
  2. Versammlungsstätten, einschließlich der für den Gottesdienst bestimmten Anlagen,
  3. Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude,
  4. Gaststätten, Kantinen sowie Beherbergungsbetriebe,
  5. Theater, Film- und Videovorführungsräume,
  6. Schalter- und Abfertigungsräume der Verkehrs- und Versorgungseinrichtungen, der
    Deutschen Post AG und der Kreditinstitute sowie Flugsteige,
  7. Museen, öffentliche Bibliotheken, Messe- und Ausstellungsbauten,
  8. Krankenanstalten, Entbindungs- und Säuglingsheime sowie Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen,
  9. Praxisräume der Heilberufe, Einrichtungen der Gesundheits- und Sozialdienste, Kureinrichtungen und Apotheken,
  10. Schulen, Hochschulen, sonstige Ausbildungsstätten und Weiterbildungseinrichtungen,
    Gemeinschaftshäuser sowie Jugendfreizeiteinrichtungen,
  11. Schwimmbäder, Sportstätten und Spielplätze sowie Camping- und Zeltplätze,
Zurück zum Text, Referenz 12:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 3

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

3. Die Verwendung des Wortes „sollte“ kennzeichnet Regelungen mit lediglich empfehlendem Charakter.

Zurück zum Text, Referenz 13:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 4

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

4. Öffentlich-rechtliche Vorschriften mit weitergehenden Vorschriften zum barrierefreien Bauen bleiben unberührt.

Zurück zum Text, Referenz 14:BremLBO
Bremische Landesbauordnung
§ 50, Abs. 2, Satz 1

Bauliche Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, müssen in den dem allgemeinen Besucherverkehr dienenden Teilen von Menschen mit Behinderungen, alten Menschen und Personen mit Kleinkindern barrierefrei erreicht und ohne fremde Hilfe zweckentsprechend genutzt werden können.

Zurück zum Text, Referenz 15:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 5 / 7.1

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„7.1 stufenlose Erreichbarkeit

Gebäudeebenen müssen stufenlos, gegebenenfalls mit einem Aufzug oder einer Rampe, erreichbar sein, soweit dies zur Erfüllung der Anforderungen des § 50 Absatz 2 BremLBO erforderlich ist.

Zurück zum Text, Referenz 16:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 5 / 7.3, Satz 1

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„(...)

7.3 Aufzug

Der Fahrkorb des Aufzuges ist mindestens wie folgt zu bemessen

  • lichte Breite 110 cm
  • lichte Tiefe 140 cm;

bei Fahrkörben, die auch zur Aufnahme von Krankentragen geeignet sein müssen, beträgt die lichte Tiefe abweichend mindestens 210 cm.

Zurück zum Text, Referenz 17:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 5 / 10., Satz 1

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„(...)

10. Wände und Decken

Wände und Decken sind im Bereich von Einrichtungs-, Halte-, Stütz- und Hebevorrichtungen zur bedarfsgerechten Befestigung dieser Vorrichtungen tragfähig auszubilden.

 

 

Zurück zum Text, Referenz 18:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 5 / 11.

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„(...)

11. Sanitärräume

Toiletten, die für die Benutzung mit dem Rollstuhl geeignet sein müssen, sind wie folgt zu planen und auszustatten:

Zurück zum Text, Referenz 19:BremLTB
Liste der Technischen Baubestimmungen Bremen
Nr. Anlage 7.2/2 / Nr. 5 / 13.

Zu DIN 18024-2

Bei Anwendung der technischen Regeln ist Folgendes zu beachten:

(...)

5. Die Abschnitte 7.1, 7.3 Satz 1, 10, 11 Satz 1 und 2 sowie 13 sind in folgender Fassung anzuwenden:

„(...)

13. Versammlungs-, Sport- und Gaststätten

1 %, mindestens jedoch 2 Plätze sind für Rollstuhlbenutzer vorzusehen.

Sitzplätze für Begleitpersonen sind neben dem Rollstuhlplatz vorzusehen.

Plätze für Rollstuhlbenutzer müssen mindestens 95 cm breit und 150 cm tief sein; in Gaststätten sind für diese Plätze unterfahrbare Tische in einer rollstuhlgerechten Höhe von 85 cm vorzuhalten.“

 

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